Satzung

Vereinssatzung des

Vereins der Hundefreunde Hünstetten e.V.

§ 1 – Name, Sitz und Rechtsnatur

Name:  „Verein der Hundefreunde Hünstetten“ e.V.

Abkürzung: VdH Hünstetten

Sitz:  65510 Hünstetten-Görsroth, Unter der Brücke

Rechtsnatur: Durch Eintragung im Vereinsregister

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig.
Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins erhalten.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 2 – Zweck des Vereins

1.) Schutz-, Begleit-, Wach-, Fährten- oder Rettungshunde , gleich welcher
Rassezugehörigkeit, auszubilden oder sich mit ihrem Hund am Freizeitsport zu
beteiligen.

2.) Die hundesportliche Arbeit ist auf die körperliche Ertüchtigung der Hundeführer
ausgerichtet und unterliegt sportlichen Grundsätzen.

3.) Zur Überprüfung des Leistungsstandes von Hundeführer und Hund führt der
Verein Leistungs- und Freizeitveranstaltungen durch, die von dem Hundesportverband
Rhein-Main e.V. (HSVRM) zugeteilten Leistungsrichtern abgenommen werden.

4.) In Fragen der Hundehaltung, Erziehung und Ausbildung fühlt sich der Verein als
der berufene Berater aller Hundehalter seines Einzuggebietes.

5.) Der Verein ist für alle Bevölkerungsschichten offen. Ein besonderes Anliegen ist
ihm, Jugendliche für den Hundesport zu gewinnen und ihnen die Möglichkeiten zu
einer sinnvollen Gestaltung ihrer Freizeit in der Vereinsjugendgruppe zu bieten.

§ 3 – Mitgliedschaft

1.) Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern unter
18 Jahren und Ehrenmitgliedern.

2.) Jede geschäftsfähige, unbescholtene Person kann Mitglied des Vereins werden.
Gewerbsmäßige Hundeabrichter oder gewerbsmäßige Hundehändler sind von der
Mitgliedschaft ausgeschlossen. Die Beitrittserklärung ist beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Über die Aufnahme entscheidet die Vereinsleitung.

3.) Die Mitgliedschaft endet durch:

a) Ableben

b) freiwilligen Austritt

c) Streichung oder Ausschluss

Die freiwillige Austrittserklärung ist vier Wochen vor Ablauf des Geschäftsjahres beim
Vorstand schriftlich einzureichen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Verpflichtungen gegenüber
dem Verein sind vor dem Austritt zu erfüllen.

4.) Aus der Mitgliederliste gestrichen werden Mitglieder, die:

a) die bürgerlichen Ehrenrechte verloren haben

b) Verpflichtungen gegenüber dem Verein trotz zweimaliger Mahnungen, die
im Abstand von 21 Tagen erfolgten, nicht erfüllt haben.

5.) Aus dem Verein ausgeschlossen werden Mitglieder, die:

a) durch wiederholte beleidigende Äußerungen gegen die Vereinsleitung, gegen
Mitglieder oder Lehrgangsteilnehmer, die Interessen des Vereins verletzen.
b) unsachliche Kritik an der Tätigkeit von Leistungsrichtern, Veranstaltungs-
leitern, Übungsleitern oder deren Helfer übten.

6.) Das ausgetretene, von der Mitgliederliste gestrichene oder ausgeschlossene
Mitglied hat keinen Anspruch an die Vermögensanteile des Vereins.

7.) Über die Streichung von der Mitgliederliste oder den Ausschluss entscheidet die
Vereinsleitung. Das von der Mitgliederliste gestrichene oder ausgeschlossene
Mitglied, hat die Möglichkeit, das Schiedsgericht des Vereins anzurufen. Die
Anrufung des Schiedsgerichtes hat aufschiebende Wirkung.

8.) Mitglieder des Vereins, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben
haben, können durch Beschluss der Vereinsleitung zu Ehrenmitgliedern des
Vereins ernannt werden. Diese sind von der Beitragspflicht befreit, im Übrigen den
ordentlichen Mitgliedern gleichgestellt.

9.) Ordentliche Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu entrichten, der zu Beginn
des Geschäftsjahres fällig wird. Die Höhe des Mitgliedbeitrags wird von der
Mitgliederversammlung bestimmt. Wird der Mitgliedsbeitrag erhöht, so kann die
Erhöhung erst in dem der Mitgliederversammlung folgenden Geschäftsjahr
wirksam werden.

10.) Jugendliche Mitglieder sind, welche das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht
haben. Ab dem 16. Lebensjahr ist das jugendliche Mitglied stimmberechtigt,
jedoch nicht wählbar.

Jugendliche Mitglieder zahlen einen in seiner Höhe von der Mitgliederversammlung
zu bestimmenden Jugendmitgliedsbeitrag, der sich in zumutbaren
Grenzen halten soll. Zur Mitgliedschaft und sportlichen Betätigung im Verein
muss der Jugendliche eine schriftliche Erlaubnis der Eltern bzw. des gesetzlichen
Vertreters vorlegen.

§ 4 – Leitung des Vereins

1.) Die Vereinsleitung besteht aus:

a) dem Vorstand

b) dem Ausschuss. Beide tagen gemeinsam.

2.) Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem
2. Vorsitzenden. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.

3.) Der Ausschuss besteht aus:

a) dem Kassierer

b) dem Schrift- und Protokollführer

c) dem Ausbildungsleiter

d) dem Jugendleiter

e) einem Beisitzer, dem Sachaufgaben zugeordnet werden können.

4.) Tätigkeit:

Der Ausschuss ist nicht Vertretungs- bzw. Beschlussorgan nach §26 des BGB. Er
führt aber die nach der Satzung anfallenden Geschäfte und erteilt für den
internen Vereinsbetrieb Anweisungen.
Die Vereinsleitung tritt im Geschäftsjahr mindestens viermal zusammen.

5.) Wahlen:

a) Vorstand und Ausschuss werden in dreijährigem Turnus von der
Mitgliederversammlung gewählt.

Gewählt ist, wer die Mehrzahl der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt.

Wird im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit nicht erreicht, findet
eine Stichwahl zwischen den Bewerbern mit den beiden höchsten
Stimmenanteilen statt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene
Stimmen.

b) Als Vorstand und als Kassierer ist jedes ordentliche Mitglied wählbar, das
dem Verein mindestens 2 Jahre angehört.

Scheidet während eines Geschäftsjahres ein Mitglied des Vorstandes oder
des Ausschusses aus, so beauftragt die Vereinsleitung ein Mitglied
kommissarisch mit der Wahrnehmung der Geschäfte. In der nächstfolgenden
Mitgliederversammlung muss die Ersatzwahl erfolgen.

c) Ordentliche Mitglieder, die aus triftigem Grund am Besuch der
Mitgliederversammlung verhindert sind, sind wählbar. Ihre Bereitschaft zur
Übernahme einer Funktion muss dem Versammlungsleiter in schriftlicher Form
vorliegen.

6.) Aufgabenstellung:

a) Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein in allen gerichtlichen und außergerichtlichen
Angelegenheiten. Er überwacht die Ausführung der von der
Mitgliederversammlung und vom Ausschuss gefassten Beschlüsse. Der 1.
Vorsitzende kann in Übereinstimmung mit der Mehrheit der Vereinsleitung
Ausschussmitglieder bei grober Pflichtverletzung von ihrer Tätigkeit innerhalb
des Vereins entbinden. Die Nachfolge regelt § 4 Abs. 5 b.

b) Der 2. Vorsitzende ist gleichfalls berechtigt, den Verein gerichtlich und
außergerichtlich zu vertreten. Ohne Einschränkung seiner Einzelvertretungs-
befugnis nach außen wird für das Innenverhältnis bestimmt, dass er von
seiner Vertretungsbefugnis nur Gebrauch machen darf, wenn der
1. Vorsitzende verhindert ist.

c) Dem Kassierer obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens. Über
alle Ausgaben und Einnahmen hat er Buch zu führen. Ausgaben bis zu
Euro 1.000,- tätigt er oder der Vorstand in eigener Verantwortung. Ausgaben
zwischen Euro 1.000,- und Euro 2.000,- bedürfen der Genehmigung durch die
Vereinsleitung.

Über diesen Betrag hinaus bedürfen Ausgaben der Genehmigung durch die
Mitgliederversammlung (einfache Mehrheit).

d) Der Schrift- bzw. Protokollführer ist Leiter der Geschäftsstelle des Vereins.

Auf Wunsch des 1. Vorsitzenden unterstützt er diesen in der Erledigung des
Schriftverkehrs. Er hat von allen Mitgliederversammlungen und Sitzungen, hier
insbesondere über Beschlüsse und Wahlen, Protokolle zu führen, die von ihm
und dem Sitzungs- bzw. Versammlungsleiter zu unterzeichnen sind.

e) Der Übungsleiter ist für die gesamte hundesportliche Arbeit im Verein
verantwortlich.

Der Übungsleiter ist verpflichtet, die hundesportliche Arbeit entsprechend der
vom HSVRM Hessen herausgegebenen Richtlinien durchzuführen und die
vom HSVRM Hessen angesetzten Fortbildungskurse zu besuchen.

Für jeden Hundeführer und Hund ist eine der Eignung entsprechende Prüfung
in der Ausbildungsarbeit anzustreben.

f) Der Jugendleiter ist für die Führung der Vereinsjugendgruppe verantwortlich.
Ihm obliegt die Förderung und Durchführung von Jugendveranstaltungen
kultureller und unterhaltender Art.

g) Dem Beisitzer können zu Unterstützung von Funktionsträgern vom Vorstand
Aufgaben zugeteilt werden.

h) Die beiden Kassenprüfer, die der Vereinsleitung nicht angehören dürfen,
müssen mindestens einmal im Geschäftsjahr und wenn nur einmal, dann vor
der Mitgliederversammlung, die Kasse und die Kassenunterlagen prüfen. Die
Kassenprüfer müssen, wenn die Kasse und deren Unterlagen in Ordnung
sind, der Mitgliederversammlung die Entlastung des Kassenverwalters
empfehlen.

i ) Der VdH Hünstetten e.V. ist verpflichtet, die Bestimmungen der vom VDH, dhv
und HSVRM im Rahmen deren Zuständigkeit verfassten Erlassungen,
Satzungen und Ordnungen verbindlich anzuerkennen. Der VdH Hünstetten hat
sich somit der Vereinsstrafgewalt dieser Verbände zu unterwerfen.

§ 5 – Mitgliederversammlung

1.) Die Mitgliederversammlung ist entweder eine ordentliche oder eine außerordentliche.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet am Ende eines jeden Geschäftsjahres statt.
Sie muss im ersten Quartal des nachfolgenden Geschäftsjahres durchgeführt werden.
Zur Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) hat der 1. Vorsitzende die Mitglieder des
Vereins unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen schriftlich einzuladen. Bei der Einladung
zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darf die Einberufungsfrist bis auf eine
Woche verkürzt werden.
Jeder Einladung ist die vorläufige Tagesordnung anzufügen, die auch Ort, Datum und Stunde
des Beginns enthalten muss.
Anträge zur Mitgliederversammlung sind 3 Wochen vorher dem 1. Vorsitzenden einzureichen.

2.) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) muss stattfinden:

a) Nach Beschlussfassung durch die Vereinsleitung

b) Wenn mindestens 1/3 aller Vereinsmitglieder das Verlangen schriftlich beim 1. Vorsitzenden
stellt.

3.) Die ordentliche Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Bestätigung des Protokolls über die letzte Mitgliederversammlung.

b) Entgegennahme der Geschäftsberichte und des Berichts der Kassenprüfer.

c) Entlastung des Vorstandes und des Ausschusses verbunden mit der
Annahme des Kassenberichtes.

d) Alle 3 Jahre wählt die Mitgliederversammlung:

Den Vorstand
Den Ausschuss
Die beiden Kassenprüfer
Das Schiedsgericht

e) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages.

f) Beschlussfassung über beantragte Satzungsänderungen und über
gestellte sonstige Anträge.

4.) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/5 der
stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Sie fasst ihre Beschlüsse mit der
Mehrheit der abgegebenen Stimmen, bei Satzungsänderungen mit 2/3 der
abgegebenen Stimmen. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt
werden.

§ 6 – Schiedsgericht

   1.) Das Schiedsgericht besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern.
Für den Vorsitzenden und die beiden Beisitzer sind jeweils ein Vertreter
zu wählen. Der Vorsitzende und dessen Vertreter sollten gute Kenner
des Vereinsrechtes sein.

2.) Das Schiedsgericht ist zuständig für alle Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern
des Vorstandes und des Ausschusses, zwischen diesen und den
Mitgliedern des Vereins, sowie unter Vereinsmitgliedern.
Die Zuständigkeit ist auf Differenzen im Bereich des Hundsports begrenzt.

3.) Die Tätigkeit des Schiedsgerichts regelt die Ordnung für das Schiedsgericht, die
von der Vereinsleitung zu erstellen ist.

§ 7 – Strafarten

1.) Verwarnung

2.) Verweis

3.) Verbot auf Zeit oder Dauer, ein Amt im Verein auszuüben.

4.) Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluss auf Zeit oder Dauer

§ 8 – Auflösung

   1.) Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine außerordentliche Mitgliederversammlung,
die ausschließlich zu diesem Zweck einberufen wurde. Zur Gültigkeit des Beschlusses
über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der in der Versammlung
anwesenden Stimmen erforderlich.

2.) Im Falle der Auflösung des Vereins oder des Wegfalls der steuerbegünstigten Zwecke
fällt das Vereinsvermögen an die

Bärenherz Stiftung,
Stiftung für schwerkranke Kinder mit Sitz in Wiesbaden

die es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

§ 9 – Sonstiges

   1.) Langjährige Vorsitzende des Vereins mit außergewöhnlichen Verdiensten können
zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Sie haben in den Sitzungen
von Vorstand und Ausschuss und in der Mitgliederversammlung Sitz, sind jedoch
nicht stimmberechtigt.

2.) Der Vorschlag für eine solche Ernennung erfolgt von der Vereinsleitung an die
Mitgliederversammlung, die mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen entscheidet.

§ 10 – Schlussbestimmungen

Vorstehende Satzungsänderung wurde von der Mitgliederversammlung am 24.08.2008 mit der erforderlichen Stimmenmehrheit angenommen.

Joachim Kilian       Regina Anestis
( 1. Vorsitzender)     ( 2. Vorsitzende)

 


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